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Septemberhighlights im Kanuslalom

Am ersten Septemberwochenende ging es zu 2 Deutschlandcuprennen ins tschechische Budweis. Auf der dort künstlich angelegten, anspruchsvollen Wildwasserstrecke der Moldau, führt der Deutsche Kanuverband nunmehr im dritten Jahr Ranglistenrennen durch.

 

Tim Maxeiner ging nach seinen beiden Siegen in Lofer im Juni dieses Jahres als Gesamtführender bei den Herren im Kajak I an den Start. Ziel war es natürlich die Gesamtführung nach den Budweisrennen zu verteidigen. Leider lief mit den Rängen 3 und 4 nicht alles wunschgemäß.

 

Artikelbilder: 2016-tim-deutscher-meister-3.jpg

 

Beide Tagessiege gingen an Fabian Schweikert von Elzwelle Waldkirch, der damit auch die Gesamtführung vor Tim übernahm. Da Tim mit 214 Wertungspunkten nach 4 von 5 Rennen lediglich 4 Punkte hinter Fabian Schweikert liegt, verbeiben ihm aber zunächst einmal alle Möglichkeiten beim abschließenden Finallauf Mitte September in Hohenlimburg den Gesamtsieg einzufahren.

 

Fee Maxeiner, die für den KSV Bad Kreuznach im KI startet, belegte die Ränge 2 und 6 und liegt in der Gesamtwertung im Moment auf einem sehr guten 3. Rang

 

Für unsere Nachwuchsathletin Maybrit Gießler im CI der Juniorinnen wurde in Budweis bereits die Gesamtwertung entschieden. Maybrit belegte hier einen ausgezeichneten 3. Rang in der Nachwuchscupwertung 2016!

 

Eigentlich wollte Tim direkt von Budweis zu seinem 2. Weltcup in diesem Jahr, zu dem er vom Bundestrainer nominiert wurde, nach Tacen/Slowenien durchstarten.

Der tragische Unfalltod unseres Damenbundestrainers im Kajak Stefan Henze während der Olympischen Spiele in Rio, lässt den Sport aber erst einmal ganz weit in den Hintergrund treten. Tim, der sehr gut mit Stefan befreundet war, nahm zusammen mit der kompletten Kanuslalomnationalmannschaft unter den mehr als 300 Trauergästen am 07.09.2016 in einer emotionalen Trauerfeier mit anschließender Beisetzung in Leipzig Abschied von Stefan Henze. Um dann einen Tag später nach Tacen anzureisen…..

 

Die Strecke in Tacen/Slowenien ist künstlich angelegt worden und gehört zu den schwierigsten auf der Welt. Unsere Deutschen Kanuten konnte ob der späten Anreise nur eine Trainingseinheit am Donnerstagnachmittag wahrnehmen. Dennoch gelang es Tim mit sehr guten fehlerfreien Läufen in der Qualifikation und im Halbfinale am Ende als zweitbester Herren Kajak Platz 18 im Weltcupfinale zu erpaddeln.

 

 


 

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